ÜBER MICH

Angefangen hat alles mit einem Kater, der aufs Bett gepinkelt hat.

Ich bin Miriam. Katzentrainerin, Ausbilderin und seit 2025 Deutschlands Katzenexpertin bei hundkatzemaus auf VOX. Aber bevor ich anderen helfen konnte, stand ich selbst genau da, wo du vielleicht gerade stehst.

MEINE GESCHICHTE

Er sollte funktionieren.
Ich wollte verstehen, was er braucht.

Als ich Barny und Mimi abgeholt habe, hatte ich Freudentränen in den Augen. Meine Ausbildung zur Logopädin war gerade fertig, ich hatte zwei Jobs, eine feste Beziehung und eine eigene Wohnung. Und jetzt auch noch zwei Katzen. Es fühlte sich an, als würde alles zusammenpassen.

Was ich nicht wusste: Die beiden waren abgegeben worden, weil Barny aufs Bett pinkelte. Und bei mir hörte er nicht damit auf. Irgendwann stellte mein damaliger Partner mir ein Ultimatum. Entweder Barny hört auf, oder die Katzen müssen weg.

Ich hätte versuchen können, das Problem irgendwie abzustellen. Stattdessen habe ich mir eine andere Frage gestellt. Nicht: Wie bekomme ich ihn dazu, dass er funktioniert? Sondern: Was braucht er eigentlich?

Wo kein Mangel, da kein Problem.

Mit dieser Frage bin ich zum Katzentraining gekommen. Und plötzlich bewegte sich etwas. Das Training wurde zu unserer gemeinsamen Zeit, Barny veränderte sich, und ich merkte: Wahnsinn, das funktioniert wirklich.

Genau da war mir klar, dass ich das nicht für mich behalten will. Ich wollte Menschen helfen, die in derselben Situation stecken wie ich damals. So begann mein Weg zur Katzentrainerin.

Und Barny hat mir noch etwas beigebracht. Ganz verschwunden war das Pinkeln erst, als ich mich von meinem damaligen Partner getrennt habe. Seitdem schaue ich in jeder Beratung nicht nur auf die Katze, sondern auf ihr ganzes Zuhause.

Für viele ist Barny ein fordernder, manchmal nerviger Kater. Für mich ist er mein Seelenpartner. Heute arbeite ich von zu Hause, und wir sind uns näher als je zuvor.

Er hat mich vor dem falschen Partner bewahrt. Und, wie sich später zeigte, auch vor dem falschen Job.

„Barny wusste vor mir, wer mir guttut.“

Für viele ist er ein fordernder, manchmal nerviger Kater. Für mich ist er mein Seelenpartner. Heute arbeite ich von zu Hause, und wir sind uns näher als je zuvor.

MEIN WEG

Ich wollte die Welt verändern. Heute tue ich es Katze für Katze.

Als Logopädin habe ich gesehen, wie viel Potenzial in meiner Arbeit steckt. Wie viel sich für einen Menschen verändern kann, wenn man genau hinschaut.

Aber ich stieß immer wieder an Grenzen. Nicht bei den Menschen, sondern im System. Ich habe trotzdem weitergemacht, bis nichts mehr ging.

Parallel hatte ich die Ausbildung zur Katzentrainerin gemacht. Aus dem, was mit Barny begonnen hatte, wurde mein Beruf. Und endlich konnte ich so arbeiten, wie ich es mir immer gewünscht hatte: mit Zeit für jede einzelne Geschichte.

Jede Katze ist ein Individuum. Und jeder Mensch auch.

Jede bringt ihre eigenen Erfahrungen mit, ihre eigene Lebensgeschichte, ihre eigene Ausgangssituation. Deshalb gibt es bei mir keine Lösung von der Stange.

Was mich bis heute antreibt, ist Wachstum. Bei den Katzen, bei ihren Menschen und bei mir selbst. Ich lerne mit jedem Fall dazu, und seit ich Katzentrainerinnen ausbilde, gebe ich all das weiter.

Über 600

Beratungen aus langjähriger Erfahrung

14

ausgebildete Katzentrainerinnen

Seit 2025

Deutschlands Katzenexpertin bei hundkatzemaus auf VOX

was mir wichtig ist

So arbeite ich mit dir und deiner Katze.

Jede ist ein Individuum

Keine Katze gleicht der anderen, kein Zuhause dem anderen. Ich schaue mir eure Situation ganz genau an: die Persönlichkeit deiner Katze, eure Geschichte, euren Alltag.

Ursachen statt Symptome

Ein Verhalten ist selten das eigentliche Problem, sondern ein Hinweis darauf. Gemeinsam finden wir heraus, was dahintersteckt, statt nur das Symptom abzustellen.

Wachsen statt funktionieren

Deine Katze soll nicht einfach wieder funktionieren. Mein Ziel ist, dass es ihr gut geht und ihr beide miteinander wachst. Ohne Druck und ohne Strafe.

Wie eine Zusammenarbeit mit mir aussieht

meine Katzen

Was ich von meinen Katzen lernen durfte

Jede meiner Katzen hat mich etwas anderes gelehrt. Vieles davon steckt heute in meiner Arbeit.

Barny

Er musste nicht funktionieren. Ich auch nicht.

Barny ist ein Kater, der viel braucht und viel fordert. Lange habe ich mich gefragt, ob er zu viel ist. Bis ich gemerkt habe, dass ich mir dieselbe Frage auch über mich stelle. Wir haben uns beide oft missverstanden gefühlt, und wir haben beide gelernt, dass niemand von uns funktionieren muss. Er zeigt mir bis heute, wie sehr sein Verhalten davon abhängt, wie ich gerade bin. Dafür hat er mich alles hinterfragen lassen, was ich über Katzen wusste. Und mir Geduld beigebracht. Sehr viel Geduld.

Felix

Vertrauen kann man nicht fordern. Nur verdienen.

Als Felix zu mir kam, war er ängstlich und schreckhaft, manchmal in Panik. Heute liegt er in jeder freien Minute auf meinem Arm und schnurrt. Zwischen diesen beiden Bildern liegt alles, was ich über Vertrauen weiß. Es kommt in kleinen Schritten, und es kommt nur, wenn man nichts erzwingt. Felix sagt mir bis heute sehr deutlich, wem er vertraut und wem nicht. Er ist neben Barny mein absoluter Seelenkater.

Aurora

Loslassen hat uns einander nähergebracht.

Aurora braucht ihre Freiheit wie die Luft zum Atmen. Mit ihr habe ich gelernt, dass jede Beziehung zu einer Katze anders aussieht, und dass Nähe nicht immer Kuscheln heißt. Je mehr ich sie gelassen habe, desto öfter ist sie von selbst gekommen. Ihre leisen Momente der Nähe bedeuten mir deshalb unendlich viel. Und sie hat mir etwas gezeigt, das ich heute vielen Halterinnen weitergebe: Wenn ich sie beruhigen will, wird sie nur aufgedrehter. Wenn ich selbst ruhig werde, kommt sie zur Ruhe.

Mimi

In Erinnerung

Sie durfte bei mir einfach Mimi sein.

Sicherheit war für Mimi das Wichtigste auf der Welt, und ich war ihr sicherer Hafen. Sie musste bei mir nicht wie Barny oder Felix sein. Sie durfte so sein, wie sie war, und genau darin ist sie aufgeblüht. Mimi hat mir gezeigt, wie sehr Katzen uns spiegeln. Und sie hat mich tiefer in die Tiermedizin geführt, als ich je gedacht hätte. Durch sie weiß ich, dass es oft mehr als einen Weg gibt, einer Katze zu helfen.

Minu

In Erinnerung

Das Beste erwarten, statt das Schlimmste zu fürchten.

Minu ist mit einem Urvertrauen durchs Leben gegangen, das ich bis heute bewundere. Er hat jeden Tag so genommen, als würde etwas Gutes darin auf ihn warten. Mit ihm habe ich Leichtigkeit gespürt und eine Freude, die ansteckend war. Seine Gesundheit hat mich zu dem Thema gebracht, das heute eines meiner wichtigsten ist: Futter. Was ich für ihn gelernt habe, hilft heute meinen Katzen und den Katzen meiner Kundinnen.

Elmo

In Erinnerung

Vier Wochen, die ein ganzes Leben wiegen.

Elmo war nur vier Wochen bei mir. Nach einer langen Zeit im Tierschutz durfte er hier zur Ruhe kommen und ist an Altersschwäche eingeschlafen. Ich hätte nie gedacht, wie tief eine Verbindung in so kurzer Zeit werden kann. Ihm für seinen letzten Abschnitt ein Zuhause voller Liebe zu schenken, war eines der größten Geschenke, die ich je bekommen habe.

und jetzt du

Du kennst jetzt meine Geschichte. Erzähl mir deine.

Wenn du gerade an dem Punkt stehst, an dem ich mit Barny stand, dann weißt du: Es gibt einen Weg. Ich schaue mir deine Katze, euer Zuhause und eure Geschichte an. Ganz genau und ohne Lösung von der Stange.

Deine Miriam